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gehen muss f

..da wollen sich doch angeblich ein paar politiker und fernsehbonzen dafuer einsetzen, dem herrn f eine 2te chance zu geben. nein sage ich! weil! ausserdem wird sowieso keiner mehr von denen die er vorher angebruellt hat sich zu ihm auf die couch begeben, weil ihn jetzt keiner mehr ernst nehmen kann.

es sei denn, sie verpassen ihm jetzt gaeste wie dieter bohlen und kalle schwensen. mit denen kann dann paolo in seiner neuen show "vorsicht pinkel" auf gleicher ebene weitermoralisieren und mit ersatzteillagern wie dolly buster und michaela schaffrath ueber plastikknoedel plaudern. da kann man sich vorher in der garderobe zwanglos lokkermachen und noch schnell einen wegstecken falls noetig.

und die furchtlose herta feiert jetzt sicher den seelischen reichsparteitag zusammen mit denen die den aufenthalt auf seiner seelischen s/m couch nicht wirklich genossen haben. womit wieder einmal bewiesen waere, dass schadenfreude die schoenste ist..

:: gepostet von reefer am 20.6.03 um 7:49 AM ::
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nasenmann

..ganz gewiss erfuellt es mich mit finstrer freude, dass der herr f als stellvertreter fuer die masse der otto normalkokser und puffbesucher ins licht gezerrt wird. ich mag ihn nicht weil er kein zuhoerer ist und meiner meinung nach ein kommunikationskrueppel.

trotzdem gefaellt mir nicht wie hier gegen buerger vorgegangen wird, die ihr recht auf rausch in anspruch nehmen und in den kopf tun, was sie fuer angemessen halten.

im falle des herrn f allerdings muss man einraeumen, dass einer der sich permanent zu weit aus dem fenster lehnt, irgendwann die dachlawine kriegt die ihm zusteht. wer im fernsehen den moralisten gibt und auf wahrhaftigkeit besteht, der sollte sich besser nicht erwischen lassen. andererseits im nachhinein betrachtet, laesst die agressivitaet die er gegenueber seinen gespraechspartnern an den tag legte den kokser sehr deutlich erkennen.

und doch mischt sich ein bitterer beigeschmack unter die ansonsten unverduennte schadenfreude. das was man mit dem herrn f gemacht hat, passiert tagtaeglich mit buergern dieser republik, die von ermittlungsbehoerden und gerichten im stile einer aufgeklaerten inquisition behandelt werden.

letzte meldung


laut verlaesslichen informationen meines verschwoerungstherapeuten liegt der redaktion eines deutschen wochenblattes der bekennerbrief einer organisation vor, die sich "kommando m" nennt, der details von operation -f offenlegt. so wird unter anderem genau beschrieben wie die zielperson, schon vor laengerer zeit unter mithilfe des mossad, abtruennigen spezialagenten des bka und einer zuhaeltergang aus der lettischen motorradszene, in einen ring aus drogen und prostitution verwickelt wurde.

ein bisschen dick aufgetragen ist die story ja schon, aber glaubt einer von euch, dass ein abgewixter paragraphenficker wie er beweise fuer seinen konsum, den niemand anzweifelt, hinterlaesst?!? das moralische schneewittchen im deutschen anbruellfernsehen waere niemals so unvorsichtig beweise zu hinterlassen, die seinen ruf beschaedigen koennten..


:: gepostet von reefer am 17.6.03 um 1:03 PM ::
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von der freiheit

was bedeutet freiheit? wie definiert man sie? sind freie laender wirklich frei? oder geht der schutz der freiheit so weit, das kein raum fuer freiheit uebrig bleibt? im zuge der allgemeinen sicherheit wird die freiheit so stark eingegrenzt, dass man eigentlich nicht mehr von freiheit sprechen kann. vielleicht sollte mal jemand sagen, dass es keine 100%ige sicherheit gibt und man nicht alles regeln kann. man kann es natuerlich versuchen, allerdings bewirkt das genau das gegenteil von dem, was es eigentlich bewirken soll. man wird bevormundet, in einem masse, dass man sich wie ein kleinkind vorkommt, dass an der hand genommen werden muss. es gibt nichts, was nicht irgendwie geregelt waere. ein traum eines jeden buerokraten, allerdings wird damit jegliche wirkliche freiheit erstickt. aber trotz der ganzen schoenen regeln ist das leben nicht so toll, wie sich das viele ausgemalt haben. es gibt offenbar verschiedene freiheiten. in den sogenannten freien laendern darf zwar jeder sagen und denken, was er will. aber dann ist auch schon schluss. im angeblich so unfreien china darf man zwar nicht alles sagen, was man moechte, allerdings scheint mir das leben hier allerdings viel freier zu sein als in deutschland. weil dort nicht alles bis zum ersticken geregelt ist. hier bewegt sich noch was, es geht voran, es gibt noch innovation. auch hier hat man erkannt, dass es den perfekten kommunismus nicht gibt, wo alle gleich sind und alles allen dient. aber da helfen auch viele regeln nicht. wozu sich dann erst die muehe machen, alles regeln zu wollen? auch bei uns gibt es verlierer auf der einen und gewinner auf der anderen seite. allerdings werden die verlierer immer mehr. und die gewinner, die ja auch nicht auf den kopf gefallen sind, suchen sich halt andere tummelplaetzte, die noch nicht der regelwut anheim gefallen sind. so gesehen ueberwiegt die verliererseite gewaltig, eigentlich kann man deutschland als ganzes mit dazuzaehlen. gewinner sind laender, die es erkannt haben, dass es eben nicht nur sonnenschein gibt und deshalb versuchen, den gesamtnutzen fuer die allgemeinheit zu erhoehen. auch wenn dabei der eine oder andere auf der strecke bleibt, die positive seite ueberwiegt. und so hat dann doch jeder etwas davon. deshalb die starken wirtschaftswachstumsraten in schwellenlaendern. der allgemeine wohlstand steigt genauso schnell wie die exportraten. und zwar so, dass man dabei zusehen kann. deshalb sind die menschen auch motiviert etwas zu bewegen, auch wenn es manchmal opfer kostet. aber diese zu bringen sind die menschen gern bereit, da jeder einzelne etwas davon hat, die allgemeinheit sowieso. vielleicht sollten sich da manche leute mal ein beispiel nehmen. denn ich denke, es sind mehr leute bereit, opfer zu bringen, als viele denken. aber es muss halt auch absehbar sein, wofuer man opfer bringt und die erfolge muessen sichtbar werden. deutschland war nach dem krieg auch in einer aufbruchsstimmung. man konnte zusehen, wie alles wieder waechst und aufersteht. heute liegt alles nur noch in argonie am boden. manchmal scheint ein bischen krieg oder quasi-diktatur nicht zu das schlechteste zu sein....


:: gepostet von wintermute am 15.6.03 um 6:56 AM ::
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